Ganghoferstraße Ganghoferstraße
Die Ganghoferstraße ist August Ritter von Ganghofer, Ludwigs Vater, gewidmet, der 1859 bis 1873 Revierförster in Welden war und sich um den bayerischen Staatsforst hohe Verdienste erwerben sollte. In dieser Straße direkt an der Laugna stand das alte Forsthaus, in dem die Familie Ganghofer bis 1865 lebte.

Nepomuk Die Laugna und ein Brückenheiliger
Lausbub Ludwig holte sich unerlaubterweise so manchen Fisch aus dem Flüsschen Laugna. In seiner Autobiographie "Lebenslauf eines Optimisten" erwähnt er unter anderem auch den seinerzeit noch hölzernen Brückenheiligen St. Nepomuk: "...unter seiner linken Achselhöhle war immer ein Spatzennest." Ganghofers St. Nepomuk wurde aber inzwischen gegen eine steinerne Skulptur ausgetauscht.

Pfarrkirche Mariä Verkündigung Die Pfarrkirche "Mariä Verkündigung"
Ludwig Ganghofer war jahrelang Ministrant in dieser Kirche. Beim Fangen von jungen Turmfalken auf dem Kirchturm im Not geraten, musste er mit der Feuerwehrleiter gerettet werden. Das Innere der Kirche ist sehr sehenswert (unter anderem mit Fresken des Malers Matthäus Günther).

Forsthaus Das Forsthaus Welden
Erst nachdem die Mutter Ludwig Ganghofers aufgrund der schlechten Wohnbedingungen im alten Weldener Forsthaus an Typhus erkrankt war, ließ die Regierung 1865 das neue Forsthaus in der Bahnhofstraße 15 errichten. Das Forstamt Welden wurde 1973 aufgelöst, heute ist in dem Gebäude die Evangelische Kirchengemeinde beheimatet.

Landgsthof zum Hirsch Landgasthof Zum Hirsch
Der frühere Name war "Rollewirt", auch Familie Ganghofer verkehrte hier. Heute ist die Ganghofer-Stätte als Daueraustellung in den Räumlichkeiten unseres Gasthofes untergebracht.

Theklakirche Der Theklaberg mit der Theklakirche der Fugger
Die Theklakirche, erbaut in den Jahren 1756/57, ist eine der schönsten Rokoko Schöpfungen Bayerisch-Schwabens. Für alle Weldener Kinder, so auch für Ludwig Ganghofer, war und ist der Theklaberg zu allen Jahreszeiten ein Ort ungezählter fröhlicher Kinderstunden. Gestiftet hat das Rokoko-Juwel Joseph Maria Graf Fugger - er war ein Nachkomme des reichen Jakob Fugger - nach einem Gelübde. Der Stifter ist in der Kirche dargestellt.

Lindenallee Die Ganghofer-Allee auf dem Theklaberg
Die Lindenallee auf dem Theklaberg wurde 1869 von Revierförster August Ganghofer gepflanzt. Ludwig Ganghofers Schwester vermerkte, dass "... die Gemeinde die Pflanzen unentgeltlich vom Pflanzgarten Papas bekam". Längst sind die Bäume riesig.

Schneeburg Die Schneeburg im Schwarzbrunner Wald
Die unregelmäßig-ringförmige Verschanzung von rund 600 Metern Umfang wurde wahrscheinlich als Fliehburg zur Zeit der Ungarneinfälle genutzt und geht vermutlich bis auf die Bronzezeit zurück. Nahe der Schneeburg hat der neunjährige Ludwig sein silbernes Patenbesteck und die goldene Uhr seines Vaters vergraben - damit seine Freunde auf Schatzsuche gehen konnten. Gefunden wurde dieser "Schatz" bis heute nicht. Ludwig Ganghofer schreibt in seiner Autobiographie: "... das Waldbild hat sich geändert, aber der Ganghofer'sche Schatz im Schwarzbrunner Wald ruht immer noch."

Ganghoferbrunnen Der Ganghofer-Brunnen
Auf dem Weg zur Ganghofer-Hütte stößt der Wanderer oder Radfahrer am rechten Wegrand auf den Ganghofer-Brunnen. Wenn auch seine Wasserqualität nicht der Trinkwasserverordnung gerecht wird, so lädt er doch zum Erfrischen von Stirn, Händen und Füßen ein.

Ganghoferhütte Ludwig-Ganghofer-Hütte
Diese 1985 errichtete Hütte ist nach Ludwig Ganghofer benannt. Der gemütliche, jederzeit zugängliche Innenraum lädt zum Verweilen ein. Wandert man rund 400 Meter weiter auf dem Hörgrabenweg und folgt dem ersten links führenden Waldweg leicht bergauf, stößt man auf die August-Ganghofer-Hütte.

Ganghoferquelle Ganghofer-Quelle
Die Ganghofer-Quelle inmitten eines idyllischen Waldstücks ist ein Ort zum Auftanken, eine Oase der Stille. Am hölzernen Brunnentrog erholen sich die Wanderer - zum Beispiel bei der Tour "Der Ganghofer-Weg".